E-Rechnungspflicht ab 2025: Was Steuerberater und Unternehmen jetzt wissen müssen!

Shownotes

+++Bei dieser Folge handelt es sich um einen werblichen Podcast+++

Josef Hofstetter kommt aus Bad Endorf bei Rosenheim in Oberbayern und arbeitet seit fast 20 Jahren bei der Agenda Informationssysteme GmbH in Rosenheim. Er begann dort im klassischen Anwendungssupport für Fibu, Lohn und Jahresabschluss. Anschließend war er 10 Jahre im Consulting tätig, wo er Steuerberatern in der gesamten Bundesrepublik bei der Umstellung und Schulung von Programmen half und in Ballungszentren Vorträge hielt. Seit dem 1. Januar 2020 ist er für den Neukundenvertrieb verantwortlich.

Zusätzlich zu seiner Tätigkeit bei Agenda ist Josef Hofstetter noch in der Steuerkanzlei seiner Eltern tätig und erstellt dort abends und an Wochenenden Jahresabschlüsse. Seine restliche Freizeit verbringt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern.

Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Steuerbranche verfügt Josef Hofstetter über eine große Expertise, insbesondere im Bereich der E-Rechnungspflicht. Er ist ein Befürworter der Digitalisierung im Rechnungswesen und sieht die E-Rechnungspflicht als Chance für Unternehmen und Steuerkanzleien, effizienter zu arbeiten.


Agenda InvoiceHub Mail ist ein digitales Tool, das Unternehmen dabei unterstützt, elektronische Rechnungen im ZUGFeRD- oder XRechnungsformat zu empfangen und zu verarbeiten. Das Tool bietet Funktionen wie die Weiterleitung eingehender Rechnungen an ein digitales Postfach, die Extraktion von Rechnungsdaten und die Übermittlung der Daten an das Digitale Belegbuchen. Agenda InvoiceHub Mail hilft Unternehmen, die ab dem 1. Januar 2025 gesetzlich vorgeschriebene Pflicht zur elektronischen Rechnungsverarbeitung zu erfüllen und bietet zusätzlich Features zur GoBD-konformen Archivierung und Rechnungsprüfung. Es stehen verschiedene Abos zur Verfügung, die sich in Funktionsumfang und Preis unterscheiden.

Link zur Folge: https://www.agenda-invoicehub.de


Glossar E-Rechnung: Elektronische Rechnung, die den Anforderungen der Europäischen Norm EN 16931 entspricht. Die Rechnungsdaten sind in einem strukturierten, maschinenlesbaren Format enthalten. ZUGFeRD-Format: Format für elektronische Rechnungen, das ein PDF-Dokument mit integrierten, maschinenlesbaren Rechnungsdaten kombiniert. XRechnung: XML-basiertes Format für elektronische Rechnungen, das ausschließlich maschinenlesbare Daten enthält. GoBD: Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff. Verfahrensdokumentation: Dokumentation der Prozesse und Systeme, die zur Erstellung, zum Empfang, zur Verarbeitung und zur Archivierung von E-Rechnungen eingesetzt werden. Invoice Hub: Cloud-basierte Lösung der Agenda Informationssysteme GmbH, die Unternehmen bei der Annahme, Prüfung und Archivierung von E-Rechnungen unterstützt. Digitales Belegbuchen: Verfahren zur automatisierten Verarbeitung von Rechnungen in Buchhaltungssoftware.

Transkript anzeigen

00:00:00: Dieser Podcast ist powered by NVB.

00:00:03: Tax and Bites.

00:00:07: Der Podcast für die digitale Steuerwelt.

00:00:11: Hallo zum Podcast von Tax and Bites, der Plattform, die das Steuerrecht in die digitale Zukunft begleitet

00:00:21: und alle relevanten Inhalte zusammenbringt.

00:00:24: Hier treffen sich Experten, Innovatoren, Verlage, Softwareanbieter und viele mehr mit einer gemeinsamen Mission "Text goes digital".

00:00:32: In unserer heutigen Folge behandeln wir das Thema E-Rechnungen.

00:00:36: Beginnend mit dem ersten 1.25 ist die E-Rechnung im Rahmen des Wachstum-Chanceengesetzes-Flicht.

00:00:45: Das heißt, nur noch maschinenlesbare Rechnungen dürfen ausgestellt und empfangen werden.

00:00:50: Wir wollen uns heute mit Fragen rund um die E-Rechnung beschäftigen.

00:00:55: Zum Beispiel, was ist überhaupt eine E-Rechnung? Einfach mal leihenhaft gefragt, eine PDF-Rechnung als E-Mail verschickt?

00:01:01: Reicht das schon?

00:01:03: Was ändert sich denn nun konkret und welche Lösungen können wir anbieten?

00:01:07: Was gibt es überhaupt schon auf dem Markt?

00:01:09: In unserem Podcast-Studio begrüßen euch heute Marie-Christine Kemper und meine Person Rainer Krede.

00:01:16: Ja, hallo und herzlich willkommen auch von mir. Hallo Rainer.

00:01:20: Wir dürfen heute zur Klärung dieser von Rainer eben gerade aufgeworfenen Fragen ganz herzlich unseren heutigen Studio-Gast begrüßen.

00:01:29: Josef Hofstetter von der Agenda Information Systeme GmbH.

00:01:34: Hi Josef.

00:01:35: Hallo Marie, hallo Rainer.

00:01:36: Wundert euch nicht, liebe Höhenden.

00:01:39: Wir sind hier schon beim "Du".

00:01:40: Das heißt, wir sind schon recht locker unterwegs bei uns im Podcast.

00:01:44: Wir möchten heute einmal unseren Studio-Gast als Allererstes vorstellen.

00:01:49: Josef, magst du ein paar Taktes zu dir erzählen?

00:01:51: Ja, natürlich gerne.

00:01:53: Ja, ich komme aus dem wunderschönen Ort Bad Endorf in der Nähe von Rosenheim im wunderschönen Oberbayern.

00:02:02: Ja, vielleicht ist das auch heute so unser größtes Problem, die Sprachbarriere.

00:02:06: Ich bemühe mich stets hochdolch zu sprechen und ihr beide ihr Kredsstand bitte ein, wenn irgendetwas Unverständliches.

00:02:12: Ja, Bad Endorf bei Rosenheim.

00:02:14: Und in Rosenheim sitzt auch die Agenda Information Systeme GmbH und Coca-G, bei der ich seit fast 20 Jahren jetzt tätig bin.

00:02:22: Ich habe dort gestartet in der klassischen Anwendungsberatung, also Support, wenn jemand eine Frage zum FIBU, zum Lohn, zum Jahresabschluss hat.

00:02:30: Ich habe dann zehn Jahre Konsalten gemacht, wo wir noch nicht so online unterwegs waren, sind in der Republik rumgetourt,

00:02:36: bei Steuerberatern Programm umgestellt, Programm geschult, Tiefen geschult oder eben auch klassisch in den Ballungszentren habe ich Vorträge gehalten.

00:02:46: Ja, und seit 1.1.2020 bin ich für den Neukundenvertrieb verantwortlich.

00:02:52: Ja, und vielleicht sonst, was mache ich denn sonst noch?

00:02:54: Ich treibe mich immer noch in der elterlichen Steuerkanzlei rum und mache dort noch den einen oder anderen Jahresabschluss am Abend oder an den Wochenenden.

00:03:02: Das lässt mich irgendwie nicht los.

00:03:04: Ja, und die restliche Freizeit, die gehört dann meiner Frau und meinen beiden Kindern, soweit vielleicht ganz kurz zu mir.

00:03:10: Ja, ganz herzlichen Dank.

00:03:12: Was wir hier mitgenommen haben, ist auf jeden Fall erstmal eine große Expertise in der ganzen Steuerbranche.

00:03:17: Das hilft uns natürlich beim heutigen Thema sehr.

00:03:19: Das heutige Thema ist ja, wie Rainer eben aufgeworfen hat, die Ehe-Rechnungspflicht.

00:03:24: Da gehen wir mal direkt rein, stellen wir uns mal vor.

00:03:26: Ich wäre jetzt eine Steuerberaterin und ich sitze jetzt hier vor, Joseph, und stelle dir mal so ein paar Fragen zum Begriff.

00:03:34: Zum Beispiel, was ist denn jetzt eigentlich die Ehe-Rechnung?

00:03:39: Was ist jetzt für mich da eine Pflicht?

00:03:41: Was muss ich tun? Was muss ich nicht tun?

00:03:44: Was kann ich zum Beispiel auch vermeiden oder irgendwo auf einen späteren Zeitpunkt schieben?

00:03:49: Das wäre zum Beispiel eine Frage, die ich dir stellen würde.

00:03:51: Eine andere Frage ist auch, ja, gut, jetzt muss ich das tun.

00:03:56: Welches digitale Tool nehme ich denn dafür jetzt?

00:03:59: Was ist die richtige Lösung für mich, für meine Mandanten, für Unternehmen?

00:04:03: Da fehlt mir tatsächlich aktuell so ein bisschen die Übersicht.

00:04:06: Ich wüsste jetzt nicht, wo genau ich nachschauen soll.

00:04:09: Das wäre so eine zweite Frage an dich.

00:04:11: Und insgesamt ist das natürlich auch jetzt nicht gerade wenig Arbeit.

00:04:17: Und dieser Zeitdruck, der damit einhergeht, der macht mich auch als Steuerberaterin nervös.

00:04:23: Das ist jetzt auch so ein Thema, was ich gerne mit dir besprechen wollen würde.

00:04:27: Aber bevor wir da jetzt in der Tiefe reinsteigen, eine bitte an dich.

00:04:31: Ich erkläre doch mal uns allen hier, die wir hier so sitzen und hören.

00:04:36: Was genau ist jetzt die E-Rechnungspflicht?

00:04:39: Was ist eine E-Rechnung? Was muss ich darunter verstehen?

00:04:42: Ja, gerne.

00:04:43: Also wir haben es ja vorher auch schon vom Rainer gehört.

00:04:46: Die E-Rechnungspflicht ist so ein Teil des Wachstum-Chancengesetzes,

00:04:49: das dann nach viel Diskussion, ich denke Anfang 24 verabschiedet worden ist.

00:04:54: Und grundsätzlich ist das Ziel, dass wir hier das Umsatzsteuerrecht modernisieren

00:04:59: und dass eben auch Umsatzsteuerbetrug bekämpft wird.

00:05:04: Und ja, ich denke, das ist uns allen klar, dass da am meisten Schindluder getrieben wird.

00:05:09: Ich sage es mal so.

00:05:11: Und letztendlich zielt das alles daraufhin ab aus meiner Sicht,

00:05:14: dass eben wir uns darauf hinarbeiten, dass die klassische Umsatzsteuervoranmeldung

00:05:20: immer stärker automatisiert wird und irgendwann in naher Zukunft,

00:05:23: ich sage jetzt mal in drei, vier, fünf Jahren,

00:05:25: vielleicht sogar vollautomatisiert abgegeben werden,

00:05:29: wird rein aufgrund dessen, dass E-Rechnungen rumgesendet werden.

00:05:33: Also die Einführung der E-Rechnung passiert jetzt allerdings nicht in einem großen Wumms,

00:05:37: wie es so schön heißt bei uns, sondern es passiert in mehreren Schritten.

00:05:41: Und der erste Schritt, das ist der erste erste 25, der jetzt dann vor der Tür steht

00:05:46: und ab dem ersten, ersten 25 ist es Pflicht,

00:05:49: dass wenn eine Rechnung im E-Rechnungs- oder in einem der E-Rechnungsformate ausgestellt worden ist

00:05:56: und der Sender diese so versendet, dass der Empfänger diese auch so annehmen und archivieren muss.

00:06:05: Das ist das, was jetzt zum ersten, ersten 25 kommt.

00:06:09: Und in zwei bzw. in drei Jahren, spätestens dann zum ersten, ersten 2028,

00:06:16: ist man dann auch verpflichtet, ist dann auch jeder verpflichtet,

00:06:20: eine Rechnung im E-Rechnungsformat zu erstellen und auch so zu versenden.

00:06:25: Das heißt, wir haben jetzt eine Zweiteilung, man kann die Rechnung so erstellen,

00:06:29: man muss aber noch nicht, wurde sie aber so erstellt,

00:06:32: dann muss sich sie entsprechend annehmen und elektronisch archivieren.

00:06:37: Und jetzt ist vielleicht auch die Frage, die du vorher gestellt hast, Marie nochmal zu klären,

00:06:41: was ist denn jetzt eigentlich so eine E-Rechnung?

00:06:43: Im Endeffekt gibt es verschiedene Begriffe zu dem Thema E-Rechnung, die so rumgeistern.

00:06:48: Eins ist vielleicht das Zug-Fährt-Format, das andere ist eine sogenannte X-Rechnung.

00:06:54: Aber jetzt bleiben wir mal bei dem Thema des Zug-Fährt-Formats.

00:06:58: Eine E-Rechnung, die diesen Vorgaben entspricht, ist im Endeffekt nichts anderes,

00:07:03: wie eine Rechnung, die ich jetzt die letzten Jahre schon bekommen habe,

00:07:06: in Form einer E-Mail, wo im Anhang eine PDF-Datei drinnen ist.

00:07:10: So kennen wir es heute.

00:07:11: Und das E-Rechnungsformat, im Beispiel Zug-Fährt, ist nichts anderes,

00:07:15: wie das, was ich gerade gesagt habe, E-Mail mit PDF,

00:07:18: aber in dem PDF schwingt im Hintergrund noch eine Datei mit.

00:07:23: Und diese Datei ist elektronisch-maschinell lesbar,

00:07:27: ohne dass ein E-V gestütztes System die Rechnung selbst erkennen muss.

00:07:33: Also der Inhalt der Rechnung ist einfach maschinell lesbar

00:07:37: und damit auch schnell in E-TV-Systeme übertragbar.

00:07:42: Das ist auch so die Krugs dabei, jetzt dann zum ersten, ersten rauszufiltern,

00:07:46: ist das jetzt eine E-Rechnung, eine klassische PDF-Rechnung.

00:07:49: Was ist es denn genau?

00:07:51: Weil wie gesagt, diese Dateiinformationen im Hintergrund eben mit schwimmen.

00:07:57: Ja, und nochmal so zusammengefasst,

00:08:00: wir haben ab dem ersten, ersten 25 das Thema,

00:08:04: dass Rechnungen in diesem E-Rechnungsformat erstellt werden können.

00:08:09: Wenn sie so erstellt werden, dann muss der Empfänger sie auch annehmen,

00:08:14: im Gegensatz zu bis zum ersten, ersten 25 und elektronisch archivieren.

00:08:20: Das ist ein Ausdruck dieser Rechnung, ist also nicht mehr vorgesehen.

00:08:24: Ich muss aber die Rechnung noch nicht in diesem Format erstellen,

00:08:27: da haben wir ein bisschen Übergangsfrist

00:08:29: und mit spätersten, ersten 28 müssen dann alle Rechnungen auch so erstellt werden.

00:08:35: Vielleicht mal so grob zusammengefasst.

00:08:37: Okay, ja vielen Dank.

00:08:40: Was ich da für mich raushöre als Steuerberaterin ist,

00:08:44: wir können das, wir müssen das noch nicht tun.

00:08:47: Fragt er nicht oder sagt er nicht bestimmt der ein oder andere?

00:08:50: Oh, das macht doch eh keiner.

00:08:52: Was wäre deine Antwort auf so eine Reaktion?

00:08:55: Also natürlich ist jetzt immer so die Frage,

00:08:57: aus der Brille Sicht Steuerberater,

00:09:00: der Steuerberater, der Steuerberaterin selbst,

00:09:02: ist ja vielleicht auch ein Unternehmen.

00:09:04: Ich brechse jetzt mal einfach auf die Unternehmen im Deutschland runter.

00:09:08: Doch, ich sage mal ganz salopp, doch, das werden viele machen.

00:09:13: Im Gegensatz zu aktuell, also 2000 Stand 2024,

00:09:17: ist es so, dass Unternehmen fragen müssen,

00:09:20: ob ich eine Rechnung dem Empfänger digital zur Verfügung stellen darf.

00:09:27: Der muss mir zustimmen.

00:09:29: Ab dem 1.1.25 mit der Einführung der E-Rechnung,

00:09:35: muss er es annehmen, er kann sich nicht mehr verweigern.

00:09:39: Und jetzt ist eigentlich ganz klar, was passieren wird.

00:09:41: Kleinere Unternehmen werden jetzt irgendwo ihre Chance sehen,

00:09:45: Kosten zu sparen und zu sagen, okay, die E-Mail-Adresse habe ich,

00:09:49: zustimmen muss der andere, also wieso nicht mehr?

00:09:51: Ich verschicke jetzt nur noch elektronisch, Sparzeit und Geld.

00:09:54: Und auch größere Konzerne werden irgendwo umstellen müssen.

00:09:59: Und das werden die relativ bald tun.

00:10:02: Das heißt, eine Telekom, eine Amazon und dergleichen werden jetzt sehr,

00:10:06: sehr schnell, Januar, vielleicht nicht zum 1.1.

00:10:09: Aber dann in den ersten Monaten direkt in diesen Format versenden.

00:10:13: Und damit muss ich als Empfänger diese Rechnung annehmen

00:10:17: und elektronisch archivieren.

00:10:19: Und vielleicht auch schon mal ein Hinweis dazu, Outlock,

00:10:22: als Rechnungsempfänger, ist keine Archivierung,

00:10:27: die für den Gesetzgeber so in Ordnung ist,

00:10:29: also keine geobdekonforme Archivierung.

00:10:31: Ich brauche da Zusatzlösungen dazu.

00:10:34: Ja, okay, schade.

00:10:36: Dann hat sich diese Lücke dann doch wohl wieder geschlossen.

00:10:40: Wir kommen also faktisch nicht drum herum.

00:10:43: Was sind deine Handlungsempfehlungen an dieser Stelle für uns

00:10:46: in der Steuerbranche?

00:10:48: Ganz einfach, alle machen schon das Richtige,

00:10:52: die diesen Podcast jetzt hören.

00:10:54: Also es geht erst mal darum, sich zu informieren.

00:10:57: Was kommt denn da jetzt wirklich auf mich zu?

00:11:00: Ich muss noch nicht die Rechnungen in diesem Format erstellen.

00:11:03: Ich muss sie nur annehmen.

00:11:04: Okay, das heißt, ich muss mir Gedanken machen,

00:11:07: wenn ich jetzt so eine Rechnung künftig bekomme,

00:11:10: wie bringe ich die aus meinem Outlock in irgendeinem System,

00:11:14: das ich dann elektronisch das Ganze ablegen kann.

00:11:17: Und für die Steuerkanzlei in das Thema, okay,

00:11:20: wenn der Mandant jetzt schon irgendwie das Zeug,

00:11:23: ich sag es mal so salopp, elektronisch annehmen und archivieren,

00:11:26: ja okay, das ist doch jetzt der finale Schuss

00:11:29: für mich in der Steuerkanzlei zu sagen,

00:11:31: ich digitalisiere das Mandat und nutze Synergien,

00:11:35: indem ich eben die Buchführung digital abarbeite

00:11:38: und einfach schlichtweg schneller werde.

00:11:41: Also die Handlungsempfehlung, es ist 5 vor 12 informieren.

00:11:46: Was kann ich tun, welche Software-Tool gibt's,

00:11:49: die mir vielleicht nur die gesetzliche Pflicht abnehmen?

00:11:52: Nicht die Kühe, nur die Pflicht,

00:11:54: aber vielleicht auch noch mal über den Tellerrand zu gucken.

00:11:57: Lass sich jetzt als Mandatssicht endlich diesen Pendelordner

00:12:00: in den Mülleimer wandern, also ich lasse das bleiben,

00:12:04: ich stelle meine Arbeitsweisen etwas um und gucke,

00:12:07: dass ich meine Buchführung jetzt in den nächsten Monaten

00:12:10: digital bekomme für die Pflicht und dann aber auch für die Kühe,

00:12:14: damit ich in Zukunft eben Synergien hab,

00:12:16: auch als Mandant, nicht nur als Steuerkanzler.

00:12:19: Ja, das war ja schon super aufschlussreich und sehr informativ,

00:12:22: also ich glaube, da können unsere Hörer sehr viel von mitnehmen.

00:12:25: Ich möchte jetzt aber einfach mal die Perspektive wechseln

00:12:28: und setze zwar die Brille von Unternehmen bzw. Mandanten auf,

00:12:32: die auch auf die E-Rechnungslicht blicken.

00:12:34: Welche Neuerungen und Herausforderungen kommen auf sie zu,

00:12:38: aus deiner Perspektive nochmal?

00:12:40: Ja, ich habe es gerade schon mal angeschnitten.

00:12:42: Das Schwierige wird sein beim sogenannten Zugpferdformat

00:12:46: und das ist das Format, denke ich,

00:12:48: was sich jetzt in den nächsten Monaten auch durchsetzen wird,

00:12:51: weil das Zugpferdformat den Vorteil hat,

00:12:54: der normale Mensch kann das Ding auch noch lesen.

00:12:57: Also es ist ein PDF, wo im Hintergrund eine Datei mitschwimmt.

00:13:00: Und jetzt stelle ich mir mal vor, in ein paar Monaten

00:13:03: oder jetzt nach dem Jahreswechsel, ich bekomme eine E-Mail mit einer Rechnung,

00:13:07: ich klick da doppelt drauf, ich kann es sehen

00:13:10: und im Hintergrund ist eben diese Datei mit dabei.

00:13:14: Deswegen im Vergleich zum X-Rechnungsformat,

00:13:17: wo eben keine visuelle Sichtprüfung mehr möglich ist,

00:13:20: denke ich, das wird sich durchsetzen.

00:13:22: Und wenn ich jetzt davon ausgehe, dass jetzt da so ein PDF kommt,

00:13:25: dann sehe ich erstmal im ersten Step überhaupt nicht,

00:13:28: dass das eine Rechnung ist, die dem E-Rechnungsformat entspricht.

00:13:32: Das heißt, ich muss eigentlich hergehen und alle Rechnungen,

00:13:36: und das sind ja doch schon eine ganze Menge inzwischen,

00:13:39: die ich so als Unternehmer bekomme, in Form einer E-Mail mit einem PDF,

00:13:44: direkt in ein Archiv zu ziehen.

00:13:47: Dort wird natürlich erkannt, dass das ein E-Rechnungsformat,

00:13:50: wenn es keine E-Rechnung ist, es gibt auch nach wie vor normale PDF-Rechnungen,

00:13:53: dann wird eben mit OCR erkannt.

00:13:56: Und dann ist aber die Schose erledigt.

00:13:58: Ich muss mich als Mandant, als Unternehmern,

00:14:00: Entschuldigung, als Unternehmern nicht mehr darum kümmern,

00:14:03: ist das jetzt ein altes PDF-Format oder ein modernes Format.

00:14:07: Das heißt, nochmal dieser gesamte Rechnungseingangsprozess,

00:14:10: der wird sich jetzt ändern.

00:14:12: Ich muss mir wie gesagt Gedanken machen,

00:14:14: wie ich diese Rechnungen jetzt aus meinem Outlock in ein System bekomme,

00:14:18: wo ich es revisionssicher ablegen kann.

00:14:21: Auch schon mal Hinweis, nicht nur das Ablegen wird jetzt kommen,

00:14:24: sondern eben auch die sogenannte Verfahrensdokumentation kommt nochmal mit ins Spiel,

00:14:29: damit ich dann eben auch revisionssicher ablegen kann.

00:14:33: ja und damit

00:14:37: Ich habe es vorher genannt mit Pendelordner, damit stirbt jetzt so ein bisschen die analoge

00:14:39: Buchhaltung langsam.

00:14:40: Ich habe schon mal einen Teilschritt geschafft als Unternehmen hin zu einer digitalen Buchführung.

00:14:45: Und das trifft aus meiner Sicht hauptsächlich die kleinen, kleinsten Unternehmen, die mittleren

00:14:51: Unternehmen, die bisher wirklich ihre PDF-Rechnungen noch ausgedruckt haben.

00:14:56: Die Großen, die arbeiten eh voll digital, aber die trifft es und für die ist es jetzt

00:15:00: auch ein rechter Kraftakt, mal eine E-Mail umzuleiten in so ein Rechnungseingangsportal,

00:15:06: nenne ich jetzt mal, damit ich es dort ablegen kann.

00:15:09: Und wie gesagt, es gibt keine Übergangsfristen für das Thema der Annahme.

00:15:15: Ab dem ersten, ersten muss ich.

00:15:17: Und dazu, ich habe es auf Eingangs schon erklärt, wird es aber auch noch normale Rechnungen geben.

00:15:22: Also eine normale PDF-Rechnung, es kommt vielleicht auch eine Rechnung mal jetzt noch per Post.

00:15:26: Das heißt, ich habe jetzt über einen Übergangszeitraum von ungefähr zwei, das maximal drei Jahren.

00:15:32: Jetzt alle möglichen Rechnungen, die muss ich digitalisieren und dann eben ablegen.

00:15:39: Aber nochmal auch meine Empfehlung hier, alles digitalisieren und in dieses Postfach reingeben.

00:15:45: Zum einen, ich habe ja auch was davon, als Mandant, wenn ich alles digital habe, dann habe ich unter

00:15:50: anderem vielleicht ein Hosentaschenarchiv immer mit dabei von all meinen Rechnungseingängen

00:15:54: und Ausgängen.

00:15:55: Denn so ein Smartphone, denke ich, hat jeder Unternehmer und dann kann ich eben auch mal kurz beim Kunden vor Ort

00:16:01: sagen, dieses Gerät, das sie damals gekauft haben, das ist schon lange aus der Garantie draußen,

00:16:07: weil ich am Handy kurz in meinem digitalen Archiv nachgeguckt habe. Nur mal so als Beispiel.

00:16:13: Und das wird auf die Leute zukommen.

00:16:16: Du hattest die kleinen Unternehmer angesprochen und ich kann mir vorstellen, dass sie klagen und sagen,

00:16:21: oh nein, ich habe schon wieder noch einen Punkt mehr an Bürokratie oder Verwahrungsdokumentation oder was auch immer.

00:16:28: Das wird ja so empfunden als ein Punkt, der die Arbeit noch schwerer macht.

00:16:34: Wie gehst du damit um? Oder was würdest du dazu sagen?

00:16:37: Ja, es ist jetzt eine Umstellung. Also es ist einfach so.

00:16:41: Das muss man sagen, man muss sich jetzt haben was Neues gewöhnen und was ich meistens da anderen Entgegne,

00:16:46: die sagen, wow, das ist so schwer, das schaffe ich alles nicht.

00:16:50: Wir haben die Milleniumumstellung geschafft, wir haben Windows 3.11 Umstellungen geschafft.

00:16:54: Also es ist schon echt, also wenn man so mal zurückdenkt, man hat schon viel Schwieriges geschafft.

00:16:59: Und so schwer wird es ja nicht.

00:17:01: Also man arbeitet ja auch die letzten Jahre schon, ich sage mal so halb digital mit Outlook und Code zusammen.

00:17:07: So schwierig ist es nicht.

00:17:09: Und man muss die Vorteile vielleicht auch sehen.

00:17:12: Eben das Thema, was ich vorher gesagt habe, ich darf jetzt auch jeden meiner Kunden die Rechnung per E-Mail schicken.

00:17:19: Darf ich? Ich spare mir Zeit und Geld.

00:17:21: Gleichzeitig habe ich immer auch die Pflicht, wenn ich so eine Rechnung entgegen nehme,

00:17:27: erst kleines Unternehmen, diese Formel zu prüfen.

00:17:30: Stimmen da die Bestandteile, §14 Umsatzsteuergesetz. Stimmt das alles?

00:17:34: Wenn das nicht der Fall ist, habe ich vielleicht keinen Vorsteuerabzug.

00:17:37: Die Systeme, die ich jetzt am Markt geben werde oder bestimmte Systeme, übernehmen die Prüfung für mich.

00:17:42: Das heißt, ich habe da schon mal einen Vorteil.

00:17:45: Die Rechnungen hatten wir vorher, sind maschinell lesbar.

00:17:48: Das heißt, ich kann automatisiert Zahrungsvorschläge generieren.

00:17:51: Ich habe eine revisionssichere Archivierung und nochmal für mich der Hauptvorteil für die kleinen Unternehmen ist dieses Hussentaschenarchiv.

00:17:59: Ich habe immer alle meine Belege dabei.

00:18:01: Und wenn du jetzt reiner bei mir kommst und sagst, ich will nochmal das Ding haben, was ich das letzte Mal bei dir bestellt habe,

00:18:07: ach, das Ding war dieser Fernseher, brauche ich noch einen für meinen Sohn,

00:18:10: dann weiß ich genau, wo ich den als Unternehmer zuletzt gekauft habe,

00:18:15: beim Großhändler, bei Amazon, beim Händler vor Ort und kann dort gleich nochmal einen ordnen.

00:18:20: Also das sind die Vorteile aus meiner Sicht und deswegen, ja, es ist was zu tun, aber der Nutzen wird überwiegen.

00:18:27: Ich sehe auch so. Ich glaube, die Vorteile überwiegen, wenn man sich damit mal ein bisschen mehr beschäftigt hat.

00:18:31: Und jetzt gehen wir mal nochmal so in den Lösungsbereichen ein.

00:18:36: Ganz konkret einfach mal.

00:18:37: Also welche smarten Lösungen bietet denn eure Agenda-Lösung oder anders formuliert?

00:18:43: Warum sollte jetzt ein Unternehmen, ein Start-up-Berater, ab sofort eure Agenda-Lösung nehmen und einsetzen natürlich?

00:18:52: Ja, okay. Ich antworte jetzt erst mal für diejenigen, die uns zuhören, die mit unserer Lösung schon arbeiten.

00:18:58: Also nochmal vielleicht, wir haben dazu natürlich auch jetzt schon,

00:19:03: wir hatten auch schon Lösungen dafür.

00:19:04: Unser Unternehmensportal mit dem digitalen Belegbuchen ist natürlich schon sehr, sehr lange auf dem Markt

00:19:10: und hat digitales Belegbuchen im Speziellen, ich sag mal, für die etwas größeren Buchführungen immer schon ermöglicht.

00:19:17: Und dieses System, das haben wir jetzt nochmal erweitert, um einen sogenannten Invoice-Hub,

00:19:22: wo ich eben das vorher angesprochene erledigen kann.

00:19:25: Ich kann aus einem Outlook heraus in den Invoice-Hub meine Daten reinlegen und dort wird es archiviert.

00:19:31: Also eine runde Lösung für die Mandanten unserer Agenda-Steuerberater und für unsere selbstbuchenden Unternehmen.

00:19:38: Naja, dann haben wir das ganze Portfolio von einer Cloud-Anwendung über eine installierte Software,

00:19:43: die eben von Buchhaltung bis Jahresabschluss alles ermöglicht.

00:19:46: Und um auf die provokante Frage von dir jetzt nochmal zu antworten,

00:19:51: natürlich kann mit unserer kleinen Lösung diesem Invoice-Hub auch ein Dativ,

00:19:56: ein Unternehmen, das einen Dativ-Steuerberater hat, perfekt arbeiten.

00:20:00: Denn die Lösung ist zum einen relativ einfach, ohne einen IT-Ler einzurichten.

00:20:06: Die Installation ist nicht notwendig, eben weil es eine Cloud-Anwendung ist.

00:20:10: Wir haben eine einfache Art der Legitimation, das heißt kein Smartcard oder irgendetwas anderes wird benötigt.

00:20:18: Und gleichzeitig starten wir mit fünf Euro im Monat, also relativ kostengünstig.

00:20:24: Und damit erfülle ich alle meine gesetzlichen Anforderungen.

00:20:27: Und diese Datensammlung, diese ganzen Belege, die bei uns dann liegen,

00:20:32: die können natürlich auch dem Dativ-Steuerberater im Dativ-Unternehmen online dann bald jetzt dann,

00:20:38: heute haben wir es noch nicht, aber die Schnittstelle sollte jetzt dann sehr bald verfügbar sein, weitergegeben werden.

00:20:42: Weil Sinn macht das Ganze ja nur dann, wenn ich das auch schlachten kann.

00:20:47: Also wenn ich die ganz digitalen Rechnungen auch dann weiterverarbeiten kann und dann eben Synergien generiere.

00:20:53: Okay, das hört sich ja schon nach einer ziemlich smarten Lösung an.

00:20:56: Ich jetzt wieder aus der Perspektive Steuerberaterin hier.

00:21:00: Bin jetzt etwas beruhigter.

00:21:04: Ich verstehe jetzt, was auf mich zukommt.

00:21:06: Ich habe eine Lösung, die sich einfach und auch günstig anhört.

00:21:10: Jetzt brauche ich aber trotzdem nochmal deine Hilfe, Josef.

00:21:14: Wenn ich jetzt an das Datum denke, 225, aus deiner Perspektive, aus deiner Expertise heraus.

00:21:21: Was muss ich jetzt step by step als Nächstes tun?

00:21:25: Gut, also ich habe vorher schon gesagt, 5 vor 12.

00:21:28: Das erste ist schon mal wichtig.

00:21:30: Ich habe mich mal grundinformiert.

00:21:31: Jetzt, wenn wir aus dem Blickwinkel der Steuerkanzleien mal auf die Mandanten blicken, jetzt muss ich die informieren.

00:21:39: Also zum einen, ich muss meine Mitarbeitenden in den Steuerkanzleien briefing, weil der Steuerberaterin,

00:21:44: die Mitarbeiterinnen, die Mitarbeiterinnen in den Kanzleien, die kennen ihre Mandanten und der Mandant hebt auch das Telefon ab, wenn man den anruft.

00:21:52: Er liest auch eine E-Mail, wenn man dem eine E-Mail mit Informationen vom jeweiligen Softwareanbieter zur Verfügung stellt.

00:21:57: Der liest die auch, wenn er von der Kanzlei kommt.

00:22:00: Und das bleibt so, also das ist aus meiner Sicht so, da müssen die Kanzleien jetzt mitspielen und die Mandanten informieren, bei denen glaubt man.

00:22:07: Wir Software-Ersteller, wir können Werbung schalten, wir können Fernsehwerbung machen, wir können Briefe schicken und der Mandant oder das Unternehmen ignoriert oder wirft sie in Mülleimer.

00:22:16: Die Kanzlei mit dem jeweiligen Softwareanbieter, egal mit welcher Farbe man in den Steuerkanzleien den Softwarealltag erledigt hat,

00:22:24: mit grüner Software oder roter Software, die Kanzlei muss mitspielen, die Mandanten dazu bringen, etwas zu tun.

00:22:31: Eben digitales Belegbuch zu aktivieren, wäre es jetzt bei uns und vielleicht diesen Zusatz mit dem Invoice Hub noch zu gehen.

00:22:38: Das ist das, was jetzt konkret zu tun ist.

00:22:41: Und ich kann nicht einfach das Knöpfel drücken und alle meine 200 Mandanten sind digital.

00:22:46: Das ist leider aufwand.

00:22:47: Das heißt, step by step verteilt vielleicht sogar, du machst, du lieber Mitarbeiter, du machst alle deine Mandanten, du machst deine, du machst deine oder ein Sekretariat übernimmt das Ganze, wenn man sowas noch hat.

00:22:59: Aber Arbeit verteilen auf mehrere Schultern und los geht's.

00:23:03: Okay, verstanden. Auftrag ist angekommen.

00:23:07: Wenn ich jetzt, sagen wir mal so, in die Verkaufsargumentation gehe gegenüber meinen Mandanten oder den Unternehmen,

00:23:15: gib mir doch mal ein paar an die Hand, die ich direkt benutzen könnte.

00:23:19: Also quasi die Vorteile der E-Rechnungspflicht und warum sich der Aufwand jetzt für uns lohnt.

00:23:25: Ja, also natürlich für die Steuer, also dann machen wir wieder die zwei Blickwinkel auf, Marie, Steuerkanzlei.

00:23:31: Ich habe einen von Nord bis Süd, von Ost nach West, einen wahnsinnigen Fachkräftemangel in den Steuerkanzlein.

00:23:36: Es ist völlig egal, wo ich bin, ob in der Stadt oder auf dem Land.

00:23:40: Mit der Einführung der E-Rechnung, damit verbundenen aus meiner Sicht digitalen Zusammenarbeiten im Rechnungswesen, also voll digitale Buchführung,

00:23:48: kann ich endlich diesen Fachkräftemangel entgegenwirken.

00:23:51: Endlich habe ich ein Instrument in der Hand, weil getrieben durch den Gesetzgeber die Mandanten müssen.

00:23:57: Und damit habe ich jetzt die Chance, mir endlich ein bisschen Luft zu verschaffen, vielleicht sogar mal neue Mandate anzunehmen.

00:24:04: Das traut mich sicher heute schon gar nicht mehr sagen.

00:24:06: Und mit dem modernen System, das vielleicht auch, und das ist bei Agenda beispielsweise, so eine Neuerung,

00:24:12: Digitalisierung auch für kleinere Mandanten perfekt möglich macht, wir nennen das digitales Belegbuchend für 4-3 Rechner,

00:24:19: wo praktisch der Aufwand oder der Ertrag, die Rechnung, Eingang, Rechnungsausgang direkt ans Bankkonto geheftet wird,

00:24:26: ohne dass da zu solgestell werden muss, als das Ganze sehr, sehr schlank und schnell abzuarbeiten ist.

00:24:32: Wenn ich so eine Software einsetze, dann schaffe ich wirklich Freiraum, um neue Mandate anzunehmen,

00:24:37: um wirklich mal in die Beratung einzusteigen, egal ob es für 3-3 Rechner ist.

00:24:43: Und das wird jetzt eben auch so das Thema sein, alle Mandanten müssen.

00:24:47: Ob umso steuerfreie Jahresbuchhaltung, wenig Buchungen oder der Mandant ist so speziell, der mag das nicht,

00:24:53: das wird man auch immer wieder jeder muss.

00:24:55: Und mit einer vernünftigen Lösung kann ich auch alle Mandate entsprechend bearbeiten.

00:25:00: Also habe ich das richtig verstanden, dass es hier tatsächlich um eine sehr signifikante Effizienzsteigerung auch geht,

00:25:08: jetzt über längere Sicht gesehen.

00:25:11: Punkt, Punkt. Das kann man einfach nur dicke unterstreichen.

00:25:17: Wir hätten gerne alles zum 1.1.25.

00:25:20: Da wird aber am 2.1. nicht irgendwo der Richter schon dastehen und sagen, du, du, du, das wird alles ein bisschen dauern.

00:25:27: Es gibt keine Übergangsfristen, muss man auch ganz klar sagen.

00:25:29: Aber das ist jetzt wirklich in sehr, sehr kurzer Zeit wird, wird es in Deutschland kaum mehr einen Pendelordner geben.

00:25:38: Ich sage mal kaum mehr, weil es wird immer eine Ausnahme geben.

00:25:41: Aber so ist es halt die Ausnahme und die Regel.

00:25:43: Also die meisten werden digital zusammenarbeiten und damit wirklich mal die Chance für die Kanzlei,

00:25:49: wirklich Synergien zu eben und Luft zu bekommen.

00:25:52: Und ehrlich gesagterweise freut mich das sogar ein bisschen,

00:25:56: auch wenn gleich wir ein Software-Steller das alle vorgestellt hätten,

00:25:59: dass wir das selbst schaffen, unsere Kunden dahin zu bekommen, getrieben durch den Gesetzgeber.

00:26:04: Aber na ja, jetzt ist es so und damit wirklich mal Luft in den Kanzleien.

00:26:09: Und die braucht es auch, wenn man jetzt an die letzten Jahre mit Grundsteuer und Corona-Überbrückungshilfen und so denkt.

00:26:14: Ja, gute Stichwort, also Überlastung der Steuerkanzleien durch verschiedenste Aspekte, durch den Gesetzgeber und so weiter.

00:26:20: Jetzt blicke ich mal auf die Uhr.

00:26:21: Wir sind schon fast am Ende unseres Gesprächs und daher eine letzte Frage mit der Bitte um kurze Antwort.

00:26:27: Ganz konkret, welche Handlungsempfehlungen möchtest du jetzt unseren Hörerinnen und Hörern mitgeben?

00:26:32: Aushat, dass sie alles richtig gemacht haben und diesen Podcast gehört haben.

00:26:35: Jetzt kann man nur noch mehr unterstreichen.

00:26:36: Also ins Tun kommen.

00:26:39: Wenn uns jetzt ein Unternehmer zugehört hat, vielleicht mal googeln, was gibt's denn alles?

00:26:44: Also bei uns heißt das Produkt "Invoice Hub".

00:26:48: Kann ich völlig unabhängig von meinem Steuerberater einsetzen, damit erfülle ich meine gesetzlichen Anforderungen.

00:26:55: Und auch nochmal, wenn ich dann schon die gesetzlichen Anforderungen erfülle als Unternehmer,

00:26:59: vielleicht noch einen Schritt weiter, dann habe ich auch Synergien davon.

00:27:02: Dann habe ich nicht nur die Pflicht, sondern auch eben wirklich Synergien.

00:27:06: Und für die Steuerkanzleien nochmal die Botschaft, starten sie ihre Mandanten zu informieren.

00:27:12: Ich denke, sonst wird es schwierig, wenn im Februar die Januarbuchhaltungen kommen oder im April die ersten Quartalsbuchhaltungen

00:27:21: und wir wieder gedruckte E-Rechnungen, gedruckte E-Rechnungsformate vorfinden,

00:27:26: wo wir eigentlich überhaupt nicht mehr ausdrucken dürfen.

00:27:29: Also ins Tun kommen.

00:27:31: Die Mandanten sollen sich Gedanken machen, wo archivierig künftig die E-Rechnungen und die Steuerberater müssen ihre Mandanten informieren,

00:27:39: dass wir eben digital zusammenarbeiten können.

00:27:41: Und jetzt Schluss vielleicht bei Agenda.

00:27:44: Wie gesagt, auf agenda-software.de oder auf agenda-invoicehub.de findet man dann weiterführende Informationen zu unseren Lösungen.

00:27:54: Genau, damit hast du meine letzte Frage schon vorweggenommen.

00:27:57: Ich wollte nämlich fragen, wie komme ich denn jetzt an eure Lösung?

00:28:00: Nach dem Motto, ich will es unbedingt haben, aber das hast du jetzt gerade schon beantwortet.

00:28:04: Ja, dann bleibt mir nichts anderes zu sagen, außer ja, wir sind schon am Ende unseres Podcasts angekommen.

00:28:11: Herzlichen Dank an dich, Josef, dass du hier bei uns warst oder noch bist und bald warst.

00:28:16: Danke der Einladung.

00:28:17: Sehr gerne, das hat sehr viel Spaß gemacht.

00:28:20: Wir haben sehr viele Einsichten in die Veränderung durch die E-Rechnungspflicht erhalten.

00:28:25: Wir wissen jetzt, worum es geht, was uns erwartet, der Druck steigt.

00:28:30: Und wir haben von Josef gute Tipps und Tricks bekommen, um uns durch diese Phase durchzumanövrieren.

00:28:36: Damit verabschieden wir uns ganz herzlich von euch, liebe Höhenden.

00:28:40: Wir sagen bis zur nächsten Folge, wenn wir uns wieder hören.

00:28:43: Bis dahin alles Gute, eure, euer Text-and-Bytes-Team Marie und Reina.

00:28:49: Auch von mir alles Gute für die nächste Zeit und ich glaube, wir können gelassen in die Zukunft blicken.

00:28:53: Danke.

00:28:54: Tschüss, Josef.

00:28:55: Ein herzliches Servus aus Oberbayern.

00:28:58: Das war Text-and-Bytes, der Podcast für die digitale Steuerwelt.

00:29:03: Dieser Podcast ist powered by NWB.

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